Trotz kräftezehrender „Flindererwoche“ und sommerlicher Temperaturen haben die Frauen des FC Pegnitz auch ihre nächste Aufgabe souverän gelöst. Gegen die SG Reichenschwand/Schnaittach stand am Ende ein ungefährdeter 3:0-Heimsieg – auch wenn spielerisch nicht alles glänzte.
Der Start verlief nach Maß: Bereits in der 6. Minute setzte sich Sofia Cieslik energisch durch und brachte Pegnitz früh auf Kurs. Danach verlor die Partie allerdings spürbar an Tempo. Pegnitz kontrollierte zwar Ball und Gegner, ließ aber im letzten Drittel lange die nötige Konsequenz vermissen. Viele Ballgewinne blieben ohne echten Ertrag, zwingende Chancen waren Mangelware.
Die Gäste kamen offensiv kaum zur Entfaltung. Pegnitz störte früh im Aufbau, unterband Angriffe meist schon in deren Hälfte und ließ defensiv nahezu nichts zu.
Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte dann aber Vanni Luppa für die beruhigende Vorentscheidung. Nachdem die Reichenschwander Abwehr den Ball im Sechzehner nicht entscheidend klären konnte, schaltete Luppa hellwach und drückte das Leder routiniert zum 2:0 über die Linie.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Pegnitz verwaltete den Vorsprung und zeigte spielerisch nur das Nötigste. Reichenschwand fand weiterhin keine echten Lösungen gegen die gut organisierte Pegnitzer Defensive. Die Partie plätscherte dahin, blieb aber stets fair.
Für den Schlusspunkt sorgte Youngster Marie Kürzdörfer in der letzten Minute der regulären Spielzeit. Mit einem starken ersten Kontakt nahm sie den Ball aus halblinker Position perfekt in den Strafraum mit und schob zum 3:0-Endstand trocken ins rechte untere Eck ein. Ein sehenswerter Abschluss einer ansonsten ereignisarmen zweiten Hälfte
Unterm Strich kein Glanzauftritt, aber ein verdienter Erfolg für Pegnitz gegen Gäste, die vor allem kämpferisch überzeugten.
Nächste Woche wartet dann eine echte Bewährungsprobe: Die Pegnitzerinnen treffen dann auf den Tabellendritten STV Deutenbach.

