Die Damen des FC Pegnitz sind erfolgreich in das Pflichtspieljahr gestartet. Im Nachholspiel gegen den Tabellen-Vorletzten SC Gremsdorf setzte sich die Heimelf verdient mit 3:0 durch – ein Ergebnis, das angesichts der Vielzahl an Chancen vor allem in der ersten Halbzeit sogar noch höher hätte ausfallen können.
Von Beginn an dominierte Pegnitz die Partie und setzte die Gäste früh unter Druck. Bereits in den ersten zehn Minuten erspielte sich die Mannschaft eine Reihe hochkarätiger Möglichkeiten, sodass sich Gremsdorf über einen frühen Rückstand kaum hätte beklagen dürfen. Im Minutentakt kam Pegnitz zu Abschlüssen, doch entweder fehlte die letzte Präzision oder Gremsdorfs Torhüterin Prietz verhinderte mit starken Paraden den Einschlag.
In der 18. Minute schien der Führungstreffer bereits gefallen zu sein: Youngster Sara-Emilia Batschkat wurde steil geschickt, umkurvte die Torhüterin und schob ein. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Abseits – eine äußerst knappe Entscheidung. Auch weitere Chancen durch Sofia Cieslik, Lea Frey und Meli Thudt blieben ungenutzt.
Defensiv ließ Pegnitz hingegen kaum etwas zu. Die Gastgeberinnen unterbanden Gremsdorfer Angriffsversuche meist schon im Ansatz, sodass Torhüterin Lucie Richter nur selten eingreifen musste – wenn doch, überzeugte sie mit präzisen Bällen hinter die gegnerische Abwehrkette. Trotz der klaren Überlegenheit ging es für die Gäste mit einem schmeichelhaften 0:0 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Pegnitz schließlich für den hohen Aufwand. In der 51. Minute zeigte Abwehrchefin Hannah Schloz ihre Übersicht und schlug einen präzisen Diagonalball auf Batschkat. Die Stürmerin blieb wieder cool, umkurvte erneut die Torhüterin und schob zur verdienten 1:0-Führung ein.
Nur wenig später legte Pegnitz nach: Nach einer sehenswerten Kombination über die linke Seite wurde Batschkat erneut in die Tiefe geschickt. Ihr Querpass fand die mitgelaufene Meli Thudt, die den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie drückte.
In der Folge verlor die Heimelf kurzzeitig etwas den Rhythmus und agierte teilweise zu überhastet. Dadurch kam Gremsdorf zu etwas mehr Ballbesitz in der Pegnitzer Hälfte, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden.
In der Schlussphase übernahm Pegnitz wieder klar die Kontrolle. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Meli Thudt: Nach einem langen Ball setzte sie energisch nach, profitierte von einem missglückten Klärungsversuch der Gremsdorfer Defensive und schob frei vor der Torhüterin souverän zum 3:0-Endstand ein.
Unterm Strich stand ein hochverdienter Erfolg für die Pegnitzerinnen, der bei besserer Chancenverwertung bereits zur Pause deutlicher hätte ausfallen können. Besonders die geschlossene Mannschaftsleistung und das konsequente Arbeiten gegen den Ball unterstrichen den gelungenen Start in die Rückrunde.
Bereits am Freitagabend wartet die nächste Aufgabe: Dann gastiert Pegnitz auswärts bei der heimstarken Spielgemeinschaft Effeltrich/Hetzles.

